🇩🇪 DE
Piazza della Rotonda, 00186 Roma RM, Italy

Alles, was du vor deinem Besuch im Pantheon in Rom wissen musst

Das Pantheon in Rom zählt zu den am besten erhaltenen Bauwerken der Antike. Der ursprüngliche Tempel wurde im 2. Jahrhundert n. Chr. unter Kaiser Hadrian neu errichtet und später zur Kirche geweiht. Durch das eindrucksvolle Säulenportal aus Granit betritt man eine weit gespannte, kreisrunde Rotunde, über der sich eine gewaltige Kuppel aus Beton erhebt - bis heute die größte freitragende Kuppel der Welt. In ihrer Mitte öffnet sich das Oculus, das den Raum mit wechselndem Tageslicht erfüllt. Berühmt für seine harmonischen Proportionen, die kassettierte Decke und seine ununterbrochene Nutzung über Jahrhunderte hinweg gilt das Pantheon als Meilenstein römischer Ingenieurskunst und Architektur.

Öffnungszeiten und Zeitplan

Jetzt geöffnet

Schließt in 8h 52m

10:08 AM
Heute: 09:00 – 19:00

Öffnungszeiten

Mon09:0019:00
Die09:0019:00
Mit09:0019:00
Don09:0019:00
Fre09:0019:00
Sam09:0019:00
Son09:0019:00

Sonderöffnungszeiten

Jeder erste Sonntag im Monat09:00 – 19:00
Ferragosto09:00 – 19:00
Sonntagsmesse10:30 – 11:30
Samstagsmesse17:00 – 18:00

Wichtige Hinweise

Letzter Einlass (Einzeltickets) um 18:30 Uhr; die Kasse schließt um 18:00 Uhr. Der Eintritt ist nur mit gültigem Ticket möglich (Standard 5 €; ermäßigt 2 € für EU-Bürger:innen von 18 bis 25 Jahren; kostenlos für Unter-18-Jährige sowie Einwohner:innen der Gemeinde Rom). Während der Heiligen Messe ist der Zutritt für Gottesdienstbesucher:innen kostenfrei; der Ticketverkauf wird 1 Stunde vor liturgischen Feiern ausgesetzt. Tickets sind personenbezogen (Name muss mit dem Ausweis übereinstimmen); der Zutritt erfolgt in festgelegten Zeitfenstern.

Beste Besuchszeit

Vormittag (zur Öffnung bis ca. 10:30) Frühling (April - Mai), Herbst (Ende September - Oktober) Hauptsaison: 11:00 – 15:30

Beste Reisezeit

Am ruhigsten ist es im Pantheon früh am Tag - dann kannst du die Details im Inneren (Oculus, die Proportionen der Kuppel, den Marmorboden) viel besser auf dich wirken lassen, ohne dich durch dichte Menschenmengen zu schieben. Ab dem späten Vormittag wachsen die Schlangen oft rasch, sobald Tagesgäste und Tourgruppen eintreffen.

Komm idealerweise 10 - 20 Minuten vor der Öffnung an, dann ist die Wartezeit meist am kürzesten. Wenn das nicht klappt, ist ein gutes Ausweichfenster an Wochentagen der späte Nachmittag (etwa 16:00 - 18:00), wenn sich manche Gruppen schon wieder verteilen. Am Abend setzt die Schließzeit Grenzen - dafür ist die Atmosphäre auf der Piazza draußen nach Sonnenuntergang oft besonders schön.

Saison-Guide

Frühling (April - Mai)Herbst (Ende September - Oktober)

In der Zeit zwischen Haupt- und Nebensaison stimmen die Bedingungen meist am besten: angenehme Temperaturen, schönes Licht und eine spürbar lebendige Stimmung - aber deutlich entspannter als im Hochsommer. Ideal, wenn du den Besuch im Pantheon mit ausgedehnten Spaziergängen zu nahegelegenen Highlights wie Piazza Navona, Campo de’ Fiori oder dem Trevi-Brunnen verbinden möchtest, ohne in der größten Hitze unterwegs zu sein.

Klima: Frühling und Herbst bringen meist milde bis warme Tage und frischere Abende. Kurze Regenschauer sind möglich - im Pantheon kann Regen sogar zum Erlebnis werden, denn durch das offene Oculus sieht man den berühmten „Regen im Tempel“ und die ausgeklügelte Entwässerung des Bodens (für die Piazza empfiehlt sich eine leichte Jacke oder ein kleiner Schirm).

Der Sommer (Juni - August) ist am heißesten und am stärksten besucht - am besten direkt zur Öffnung kommen und regelmäßige Pausen im Schatten einplanen. Der Winter (November - Februar) ist kühler und oft deutlich ruhiger; wer Warteschlangen vermeiden und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis nutzen möchte, ist dann gut beraten - allerdings können kürzere Tage und wechselhaftes Wetter die Zeit draußen weniger angenehm machen.

Stoßzeiten

12am6am12pm6pm12am
Gute Zeit Besucherandrang in der Hauptsaison11:00 – 15:30

Packliste

01Wiederverwendbare Trinkflasche (klein/mittel)In Rom kann es schnell heiß werden, und in der Warteschlange steht man oft draußen - genug zu trinken macht den Unterschied. Trinkbrunnen (Nasoni) gibt es zwar in der Nähe, aber während des Anstehens möchtest du nicht erst auf die Suche gehen.
02Bequeme Laufschuhe mit gutem ProfilDu läufst wahrscheinlich über Kopfsteinpflaster und stehst eine Weile an; der Boden im Inneren kann - besonders bei Nässe - rutschig wirken.
03Leichte Schichten (T-Shirt + dünner Pullover/Überhemd)Im Pantheon ist es meist kühler als draußen; der Wechsel zwischen Straße und Innenraum ist deutlich spürbar.
04Sonnenschutz (Hut + Sonnencreme + Sonnenbrille)Auf der Piazza della Rotonda gibt es wenig Schutz; in den warmen Monaten steht man beim Anstehen oft in voller Sonne.
05Kompakter Schirm oder leichte Regenjacke zum EinpackenRegenschauer kommen in Rom manchmal überraschend; die Kuppelöffnung (Oculus) ist offen, und bei Wind kann Regen sogar ins Innere wehen.
06Kleine Tages-/Umhängetasche oder RucksackPraktisch für das Nötigste und du hast die Hände frei; große Taschen können eingeschränkt sein oder die Kontrolle am Eingang verlängern.
07Ausweiskopie/Reisepasskopie + Karte/BargeldHilfreich für Ticketkauf bzw. -kontrolle und für die Cafés in der Umgebung; etwas Kleingeld ist praktisch für schnelle Einkäufe oder - je nach Angebot - Toiletten in der Nähe.
08Handy mit Offline-Karte + geladene PowerbankIn der Altstadt findest du so leichter den Weg und verabredete Treffpunkte; Fotos und Navigation ziehen den Akku schnell leer.
01Große Rucksäcke, sperriges Gepäck oder übergroße TaschenAus Sicherheitsgründen und wegen begrenztem Platz oft nicht erlaubt; rechne mit Kontrolle und im Zweifel mit Zurückweisung bei sehr großen Taschen.
02Waffen oder spitze/scharfe Gegenstände (auch Messer/Multitools)Übliche Sicherheitsregeln an großen Sehenswürdigkeiten und in Kirchen; oft wird der Zutritt verweigert oder der Gegenstand einbehalten.
03GlasbehälterAn stark besuchten Kulturstätten aus Sicherheitsgründen häufig untersagt; nimm lieber eine Kunststoff- oder Mehrwegflasche.
04Stative, Einbeinstative und große professionelle Kamera-Setups (falls untersagt)Können Besucher behindern und erfordern teils eine Sondergenehmigung; in Stoßzeiten werden Regeln oft strenger umgesetzt.
05Essen und Alkohol zum Verzehr im InnerenAls Kirche und Denkmal ist Essen und Trinken drinnen in der Regel nicht gestattet; am besten vorher draußen konsumieren.
06DrohnenIm Zentrum Roms und rund um sensible bzw. geschützte Bereiche ohne ausdrückliche Genehmigung nicht erlaubt.

Nach Saison

01Leichte Regenjacke oder kompakter SchirmIm Frühling regnet es öfter; beim Anstehen bist du dem Wetter ausgesetzt, und durch den Oculus kann Regen hereinkommen.
02Zwiebellook (leichter Pullover)Morgens und abends ist es oft frisch, während es mittags mild bis warm werden kann.
01Zusätzliches Wasser (oder regelmäßiges Nachfüllen einplanen) + ElektrolyteHitze und starke Sonne gehören zum Sommer in Rom; in der Hauptsaison können die Schlangen lang sein.
02Sonnencreme mit hohem LSF und Hut mit breiter KrempeAuf dem Platz ist die Sonneneinstrahlung intensiv; je nach Tageszeit gibt es nur wenig Schatten.
03Kleiner HandfächerAngenehm, wenn du in der Hitze warten musst; drinnen ist es oft kühler, aber draußen kann es beim Anstehen schnell stickig werden.
01Regenschutz (Schirm oder wasserdichte Jacke)Im Herbst nimmt der Regen zu; bei Wind kann er durch den Oculus wehen und in der Mitte auch im Inneren nass machen.
02Geschlossene SchuheNasse Straßen und Pfützen in der Altstadt sind dann keine Seltenheit.
01Wärmende Schicht (Mantel) + SchalBeim Warten draußen kann es ungemütlich werden; drinnen ist es oft kühler, als man erwartet.
02Wasserdichte AußenschichtWinterlicher Regen ist häufig; bei feuchtem Wetter in der Schlange zu stehen, kann schnell unangenehm werden.

Zusätzliche Tipps

01Plane insgesamt 30 - 60 Minuten vor Ort (zzgl. Wartezeit) ein; Wasser und einen kleinen Snack für davor/danach mitnehmenDer Besuch im Pantheon dauert meist weniger als eine Stunde, aber die Schlange kann Zeit kosten; Essen und Trinken ist im Inneren in der Regel unpassend.
02Kopfhörer oder eine kleine Audio-Guide-App (vorher herunterladen)Ein Audio-Rundgang auf eigene Faust macht den Besuch deutlich spannender - ganz ohne zusätzliches Equipment; in dicht bebauten Altstadtbereichen kann der Empfang schwanken.
01Angemessene Kleidung (Schultern bedeckt; sehr kurze Shorts/Röcke vermeiden)Das Pantheon ist eine aktive Kirche (Basilika Santa Maria ad Martyres); respektvolle Kleidung wird erwartet und kann auch kontrolliert werden.
01Schnelltrocknende Schicht oder ein kleines Tuch als ReserveBei Regen kann Wasser durch den Oculus fallen und der Boden feucht werden; ein Tuch ist praktisch für Brille oder Handy.
01Etwas Bargeld für Cafés/Toiletten in der NäheRund um den Platz gibt es viele Cafés und Gelaterias; Sitzplätze sind meist an die Cafés gebunden (oft kostenpflichtig), und öffentliche Toiletten sind nicht immer leicht zu finden.
01Möglichst wenig Metall und eine Tasche, die sich schnell öffnen lässtAm Eingang kann es eine Sicherheitskontrolle geben; wer übersichtlich packt, kommt meist schneller durch.

Touren und Guides

Das Pantheon ist ein stark frequentiertes Highlight mit Einlass nach Zeitfenstern; Führungen und Audioguides werden daher häufig als Pakete verkauft (Ticket + reservierter Eintritt + Audioguide oder Live-Guide). Sprachoptionen und Preise können je nach Saison und Anbieter variieren und sich zwischen offiziellen Stellen und Drittanbietern unterscheiden. Prüfe deshalb beim Kauf auf der jeweiligen Produktseite die verfügbaren Sprachen sowie genaue Hinweise zur Einlösung bzw. Abholung.

Experten-Guides

Abhängig von Anbieter und Gruppengröße; häufig ca. 15 - 40 € pro Person für Gruppentouren und etwa 120 - 250 €+ für einen privaten Guide (oft als Paket, z. B. Pantheon plus Stadtspaziergang, angeboten).
EnglischItalienischSpanischFranzösischDeutschPortugiesisch

So buchst du In der Regel buchst du professionelle Führungen am besten im Voraus online über Touranbieter und Buchungsplattformen (z. B. offizielle Ticketpartner oder große Tourportale). Teilweise lassen sich Touren auch über lizenzierte Guides im historischen Zentrum organisieren - wegen Zeitfenstern und hoher Nachfrage ist eine Vorabreservierung jedoch sehr empfehlenswert.

Reservierung erforderlich

Audiotouren

Ab EURMeistens in kostenpflichtigen Tickets mit Audioguide enthalten oder als Zusatzleistung buchbar; häufig ca. 5 - 10 € pro Gerät bzw. App-Audioguide (der genaue Preis hängt vom Anbieter ab).
EnglischItalienischSpanischFranzösischDeutsch

Am einfachsten erhältst du den Audioguide, indem du online eine Ticketoption mit Audioguide buchst (QR-/App-Audioguide oder Voucher, der vor Ort eingelöst wird). Je nach Betreiber kann es zwar eine begrenzte Ausgabe am Eingang geben, auf eine spontane Anmietung ohne Reservierung solltest du dich jedoch nicht verlassen - besser vorab kaufen.

App-Guides

Je nach App/Anbieter unterschiedlich; oft gratis mit optionalen In-App-Käufen oder ca. 5 - 15 € für eine selbstgeführte Audio-Tour zum Pantheon bzw. durch Rom. Manche Angebote sind beim Ticketkauf als QR-Code-Audioguide gleich mit dabei.
iOSAndroid
EnglischItalienischSpanischFranzösischDeutsch

Online-Erlebnisse

Im Internet gibt es virtuelle Rundgänge von Drittanbietern sowie Videos und 360°-Erlebnisse (in der Regel kein Angebot zur Ausleihe vor Ort). Verfügbarkeit, Sprachen und Preise unterscheiden sich je nach Anbieter; vieles ist kostenlos (Video/360°), einige live geführte Online-Touren sind kostenpflichtig.

Anreise

Wird geladen

Das Pantheon liegt mitten im historischen Zentrum Roms (Centro Storico), im Rione Pigna an der Piazza della Rotonda. Eingebettet in ein dichtes, angenehm fußläufiges Geflecht aus engen Gassen und kleinen Plätzen zeigt sich hier Rom von seiner vielschichtigen Seite - mit Spuren aus Antike, Mittelalter und Barock auf engstem Raum. In der Nähe finden sich einige der bekanntesten Orte der Stadt: die Piazza Navona (ein kurzer Spaziergang nach Nordwesten, berühmt für Berninis Vierströmebrunnen), der Campo de’ Fiori (im Südwesten, beliebt wegen Markt und abendlicher Atmosphäre), der Trevi-Brunnen (im Osten) sowie die Spanische Treppe (weiter nordöstlich). Ebenfalls ganz in der Nähe liegen bedeutende religiöse und kulturelle Stationen wie die Kirche Sant’Ignazio di Loyola und die Basilika Santa Maria sopra Minerva - eine der wichtigsten gotischen Kirchen Roms. Diese Gegend zählt zu den stimmungsvollsten und zugleich am besten erhaltenen Vierteln der Stadt: Zu Fuß gelangt man mühelos von großen Sehenswürdigkeiten zu lebhaften Piazzas, traditionsreichen Cafés und kleinen Handwerksläden - und an fast jeder Ecke wartet beeindruckende Architektur. Der Besuch lohnt sich nicht nur wegen des Pantheons selbst - eines der prägendsten Bauwerke der Antike, berühmt für seine gewaltige, unbewehrte Betonkupel und das zentrale Oculus - sondern auch, weil das Centro Storico ringsum ein echtes Rom-Gefühl vermittelt. Besonders früh am Morgen oder am Abend, wenn Gassen und Plätze ihre ganze Magie entfalten.

Lokale Legenden

Viele Besucher hören die gut gelaunte Behauptung, dass der Regen dem Pantheon innen nichts anhaben könne - obwohl oben im Kuppelbau ein großes, offenes Rund (das Oculus) sitzt. Der Reiz liegt darin, dass die Wahrheit irgendwo zwischen Ingenieurskunst und Überraschung steckt: Ja, Tropfen können hineinfallen, aber der Boden ist so subtil konstruiert, dass das Wasser aufgefangen und gezielt abgeleitet wird. So entsteht eher ein sanfter „Wettermoment“ im Innenraum als irgendein Problem.

Hintergrund

Stadtführer und Einheimische erzählen diese kleine Rom-Anekdote seit Jahren - inspiriert von einem genialen Detail der antiken Architektur: dem kaum wahrnehmbaren Gefälle des Bodens und den clever versteckten Abflüssen.

Auswirkungen auf Besucher

Aus einem architektonischen Detail wird ein Gesprächsstoff, den man gern mitnimmt. Viele schauen mit besonderer Neugier nach oben - in der Hoffnung auf einen kleinen „Wetter-Auftritt“ durchs Oculus - und bewundern, wie durchdacht dieser Raum funktioniert.

Zusätzliche Details

An klaren Tagen wirkt das Oculus wie ein wandernder Scheinwerfer. Bei bedecktem Himmel erinnert das Licht eher an eine natürliche Stimmungsbeleuchtung. So oder so: Dass ein jahrhundertealtes Bauwerk den Elementen so gelassen begegnet, verstärkt seinen Ruf als Meisterwerk, das sich erstaunlich modern anfühlt.

Der Regen, der den Tag nicht verdirbt

Eine beliebte Geschichte behauptet, die Kuppel sei so riesig, dass die antiken Baumeister zu ganz besonderen Tricks gegriffen haben müssen - manche erzählen sogar von geheimen Zutaten, die das Ganze fast „schweben“ ließen. Die Wirklichkeit ist beeindruckend genug: Die Betonmischung verändert sich nach oben hin und wird mit leichteren Bestandteilen gearbeitet, während die kassettierten Vertiefungen (Kassetten) Gewicht sparen und zugleich elegant wirken.

Hintergrund

Die Kuppel des Pantheons war über Jahrhunderte die größte ihrer Art - und zog damit zwangsläufig fantasievolle Erklärungen an. Aus Bewunderung wurden mit der Zeit augenzwinkernde Gerüchte über magische Mischungen, obwohl dahinter vor allem kluge römische Baukunst steckt.

Auswirkungen auf Besucher

Man bleibt automatisch länger mit dem Blick an der Decke hängen und sucht nach dem vermeintlichen „Trick“. Selbst wenn klar wird, dass es Ingenieurskunst statt Zauberei ist, macht die Geschichte die Kuppel zum Rätsel, das man bewundert - nicht nur zur Kulisse fürs Foto.

Zusätzliche Details

Die Kassetten sind nicht nur Schmuck: Sie helfen, die Masse der Kuppel zu reduzieren und zu verteilen. Viele Besucher vergleichen das spontan mit modernen Stadiondächern oder Planetariums-Kuppeln - und merken dann: Das hier wurde mit antiken Methoden und mutigen Designentscheidungen erreicht.

Die Kuppel, die mit cleveren Zutaten „leichter“ wurde

Eine heitere Version beschreibt das Pantheon als riesige Sonnenuhr unter Dach: Während die Sonne wandert, gleitet ein heller Lichtkreis durch den Innenraum und setzt immer neue Details in Szene - wie ein kosmischer Spot. Manche erzählen es noch verspielter und sagen, das Gebäude „zwinkere“ dir zu, wenn der Lichtpunkt in Richtung Eingang oder über den Boden zieht.

Hintergrund

Weil das Oculus die wichtigste Quelle für direktes Sonnenlicht ist, fällt der wandernde Lichtstrahl besonders auf. Über Generationen wurde aus dieser täglichen Bewegung eine Erzählung über Zeitgefühl und spektakuläre Inszenierung.

Auswirkungen auf Besucher

Man nimmt automatisch Tempo raus und schaut einfach zu. Viele versuchen ihren Besuch so zu legen, dass der Lichtkreis an einer bestimmten Stelle steht - und das Ganze fühlt sich an, als hätte man eine kleine Natur-Inszenierung „erwischt“.

Zusätzliche Details

Am stärksten wirkt der Effekt an sonnigen Tagen - und er verändert sich mit den Jahreszeiten. Das bewegte Licht lässt den Bau wie einen lebendigen Raum wirken statt wie ein starres Monument: Er verändert sich Stunde für Stunde.

Der Oculus-Spot: Roms riesige Sonnenuhr

Ein freundliches Gerücht besagt, die Geometrie des Pantheons sei so ausgewogen, dass man sich nahe der Mitte beim Blick nach oben ungewöhnlich ruhig und „genau richtig“ fühlt. Das ist weniger übernatürlich gemeint als eine liebevolle Beschreibung dafür, wie Symmetrie, Maßstab und Akustik die Stimmung eines Ortes prägen können.

Hintergrund

Das Pantheon wird für seine harmonischen Proportionen gefeiert: Höhe und Durchmesser des Innenraums sollen perfekt aufeinander abgestimmt sein und ein starkes Gefühl von Einheit erzeugen. Mit der Zeit wurde daraus eine kleine Touristen-Tradition: „Stell dich hierhin - und spür’s.“

Auswirkungen auf Besucher

Das gibt jedem ein simples, unterhaltsames Ritual. Selbst Skeptiker geben oft zu, dass der Raum ausgewogen und eindringlich wirkt - und genau das macht den Besuch persönlicher und nachhaltiger.

Zusätzliche Details

Viele bemerken, wie leise Geräusche auf spannende Weise tragen, und wie der runde Grundriss den Blick fast automatisch nach oben zieht. Die Erzählung macht aus diesen feinen Eindrücken einen Moment, den man gern weitergibt: „Probier’s genau hier - und sag mir, wie es sich anfühlt.“

Die „perfekten“ Proportionen, die dich innerlich ausrichten

Häufig gestellte Fragen

Das Pantheon ist ein römischer Tempel aus dem 2. Jahrhundert n. Chr., der unter Kaiser Hadrian neu errichtet und später in eine Kirche umgewandelt wurde. Berühmt ist es vor allem für seine riesige Kuppel aus unbewehrtem Beton und das zentrale „Oculus“ - die offene Lichtöffnung im Dach, ein Meisterwerk antiker Ingenieurskunst.

Du findest das Pantheon an der Piazza della Rotonda mitten in der Altstadt von Rom. Am unkompliziertesten kommst du zu Fuß aus den zentralen Vierteln hin. Nahe Anlaufpunkte mit Öffis sind z. B. Largo di Torre Argentina (Tram/Bus) oder Barberini (Metro A + kurzer Spaziergang). Taxi und Ride-Hailing bringen dich meist in die Nähe - allerdings sind viele Straßen rundherum zeitweise für den Verkehr gesperrt.

Der Eintritt ist kostenpflichtig. Am besten sicherst du dir offizielle Tickets vorab online - so sparst du in der Regel Wartezeit. Vor Ort geht es durch eine Sicherheitskontrolle am Eingang. Ein Ausweis mit Foto kann bei der Ticketkontrolle verlangt werden.

Am angenehmsten ist es früh morgens unter der Woche oder später am Nachmittag. Am vollsten wird es meist am Wochenende und rund um die Mittagszeit. An Regentagen ist es oft ruhiger - denk aber daran: Das Oculus ist offen, der Himmel gehört dazu.

Für einen kompakten Besuch reichen meist 30 - 60 Minuten. Wenn du Details in Ruhe betrachten, Seitenkapellen anschauen und in aller Ruhe fotografieren möchtest, plane entsprechend mehr Zeit ein.

Unbedingt anschauen: die Kuppel mit dem Oculus, die Kassettendecke, die beeindruckenden Marmorböden, den Hauptaltar und die bedeutenden Grabstätten (u. a. des Malers Raffael). Besonders schön ist es, zu beobachten, wie sich das Licht im Raum mit dem Stand der Sonne verändert.

Ja - weil das Oculus offen ist, kann Regen tatsächlich hineinfallen. Der Boden ist leicht geneigt und hat unauffällige Abflussöffnungen, die das Wasser ableiten.

Eine beliebte Runde ist: Piazza Navona → Pantheon → Piazza Venezia/Kapitolsplatz → Trevi-Brunnen → Spanische Treppe (die Reihenfolge kannst du je nach Startpunkt anpassen). Alles lässt sich zu Fuß machen - rechne aber mit Kopfsteinpflaster und vielen Menschen, besonders zur Hauptzeit.

Nimm bequeme Schuhe, eine kleine Wasserflasche und am besten eine leichte Jacke oder ein Tuch mit. Achte auf angemessene Kleidung - es ist weiterhin eine aktive Kirche. Große Taschen lieber vermeiden, dann geht die Sicherheitskontrolle meist schneller.

Sprich leise und nimm Rücksicht auf Gottesdienste. Fotografieren ist meist erlaubt, jedoch ohne Blitz; Stative können eingeschränkt sein. Orientiere dich an den Hinweisen vor Ort und folge den Anweisungen des Personals - besonders während der Messe.

Klassiker am Tiber nur einen kurzen Spaziergang entfernt