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Viale Vaticano, 00120 Città del Vaticano, Vatican City

Alles, was Sie vor Ihrem Besuch der Vatikanischen Museen wissen sollten

Die Vatikanischen Museen in der Vatikanstadt in Rom bilden einen weitläufigen Museumskomplex mit den päpstlichen Sammlungen - ein Schatzhaus von Weltrang voller Kunstwerke und Antiken. Ihre Ursprünge reichen bis ins frühe 16. Jahrhundert zurück. Zu den Höhepunkten zählen berühmte Bereiche wie die Galerie der Landkarten und die Stanzen des Raffael, bevor der Rundgang in Michelangelos unvergleichlichen Fresken in der Sixtinischen Kapelle gipfelt. Auf dem Weg durch prunkvoll ausgestattete Säle und Korridore begegnen Besucherinnen und Besucher antiken Skulpturen, Meisterwerken der Renaissance sowie jahrhundertealten religiösen und kulturellen Zeugnissen - eine eindrucksvolle Tour durch die Geschichte der westlichen Kunst auf engem Raum.

Öffnungszeiten und Zeitplan

Jetzt geöffnet

Schließt in 1h 31m

06:29 PM
Heute: 08:00 – 20:00

Öffnungszeiten

Mon08:0020:00
Die08:0020:00
Mit08:0020:00
Don08:0020:00
Fre08:0020:00
Sam08:0020:00
Son00:0000:00

Sonderöffnungszeiten

Jeder letzte Sonntag im Monat09:00 – 14:00
Gregoriano-Profano-Museum - 27. April08:00 – 12:30

Wichtige Hinweise

Letzter Einlass ist an regulären Öffnungstagen um 18:00 Uhr, am letzten Sonntag im Monat um 12:30 Uhr. Bitte beachten Sie: Die Galerien müssen 30 Minuten vor Schließung verlassen werden. Aufgrund von Zeitfenstern beim Einlass und begrenzter Besucherzahlen wird eine Online-Reservierung der Tickets dringend empfohlen.

Beste Besuchszeit

Vormittag (erstes Zeitfenster zur Öffnung) Später Herbst (November - Anfang Dezember), Winter (Januar - Februar, außerhalb der Ferienwochen), Früher Frühling (März - Anfang April) Hauptsaison: 10:00 – 14:00

Beste Reisezeit

Wer zum ersten Zeitfenster des Tages kommt, erlebt in der Regel die geringsten Besucherzahlen, zügigere Sicherheitskontrollen und die beste Chance, die Highlights (z. B. Raffael-Stanzen, Galerie der Landkarten, Sixtinische Kapelle) noch relativ entspannt zu sehen, bevor die Gänge sich füllen. Außerdem ist es körperlich am angenehmsten - weniger Hitze, weniger Ermüdung durch langes Stehen und Gehen.

Seien Sie idealerweise 20 - 30 Minuten vor Ihrem gebuchten Zeitfenster am Eingang, um die Sicherheitskontrolle stressfrei zu passieren. Falls früh nicht möglich: Der späte Nachmittag (die letzten 1,5 - 2,5 Stunden vor Schließung) ist eine gute Alternative - allerdings kann es in einzelnen Bereichen zeitlich enger werden, und das Personal lenkt den Besucherstrom gegen Ende häufiger Richtung Ausgang.

Saison-Guide

Später Herbst (November - Anfang Dezember)Winter (Januar - Februar, außerhalb der Ferienwochen)Früher Frühling (März - Anfang April)

In diesen Zeiträumen genießen Sie meist ein angenehmes Klima bei spürbar weniger Andrang als in den Spitzenmonaten im Frühling und Sommer. Kürzere Wartezeiten, ruhigere Säle und ein entspannterer Museumsbesuch sind die größten Pluspunkte - und zugleich bleibt das Wetter in der Stadt in der Regel ideal, um zu Fuß in Richtung Vatikan zu gehen oder dorthin zurückzukehren.

Klima: Rom ist meist im späten Herbst und Winter am kühlsten und am angenehmsten, gelegentlich mit Regen; der frühe Frühling ist mild, kann aber wechselhaft sein. Da die Vatikanischen Museen überwiegend innen liegen, beeinflusst das Wetter vor allem den Komfort beim Anstehen sowie den Weg bzw. die Anfahrt zum Eingang.

In der Hochsaison (Juni bis August) treffen Hitze und Besucherströme besonders hart aufeinander - die Warteschlangen wirken dann deutlich länger und anstrengender. Wenn sich ein Sommerbesuch nicht vermeiden lässt: Buchen Sie unbedingt den frühesten Einlass, planen Sie regelmäßige Pausen in klimatisierten Bereichen ein, nehmen Sie ausreichend Wasser mit und rechnen Sie bei Sicherheitskontrollen sowie in Menschenmengen mit zusätzlicher Zeit.

Stoßzeiten

12am6am12pm6pm12am
Gute Zeit Besucherandrang in der Hauptsaison10:00 – 14:00

Anreise

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Die Vatikanischen Museen (Musei Vaticani) liegen in der Vatikanstadt am nordwestlichen Rand des Zentrums von Rom. Der Zugang befindet sich an der Viale Vaticano nahe der Piazza del Risorgimento. Auch wenn die Museen offiziell zum Vatikanstaat gehören, liegt der wichtigste öffentliche Eingang direkt neben Roms Rione Prati (Municipio I) - einem Viertel, das für sein elegantes Straßenraster aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert, breite Boulevards und hervorragende Verbindungen in alle Teile der Stadt bekannt ist. Von hier aus erreichen Sie zu Fuß bequem mehrere der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Roms: Der Petersdom und der Petersplatz (Piazza San Pietro) liegen nur wenige Schritte südlich. Die Engelsburg (Castel Sant’Angelo) und der Tiber sind über die Via della Conciliazione schnell Richtung Osten erreichbar. Und auf der anderen Flussseite wartet Trastevere - ideal für Restaurants und stimmungsvolle Abende. Rund um den Museumseingang sorgen zudem die Vatikanischen Mauern, die Vatikanischen Gärten (nur bei speziellen Besichtigungen zugänglich) sowie Aussichtspunkte am Gianicolo/Janiculums-Hügel für das Gefühl, in einem geschichtsträchtigen und zugleich herrlich panoramareichen Teil der Stadt unterwegs zu sein. Das Besondere an dieser Gegend ist das seltene Zusammenspiel zweier Welten - Rom und die unabhängige Vatikanstadt - auf engstem Raum. In diesem kompakten, angenehm fußläufigen Gebiet treffen Antike, Renaissance und Barock aufeinander. Ein Besuch lohnt sich daher nicht nur wegen der Sammlungen und der Sixtinischen Kapelle, sondern auch wegen der beeindruckenden Wege, Blickachsen und Perspektiven rundherum: monumentale Architektur, bedeutende Pilgerstätten und ein lebendiges Stadtviertel mit Cafés und Geschäften - dazu kurze Wege ans Flussufer und ins historische Zentrum Roms.

Packliste

01Ticket mit Zeitfenster/Buchungsbestätigung (ausgedruckt oder am Handy) plus LichtbildausweisDer Einlass erfolgt meist nach Zeitfenster; beim Check-in kann es sein, dass Buchungsnachweis und Ausweis verlangt werden.
02Bequeme, geschlossene Schuhe zum LaufenFür den Rundgang solltest du 2 bis 4+ Stunden einplanen - mit langen Gängen, Treppen und viel Stehen. Gute Schuhe beugen müden Füßen vor und geben Halt auf glatten Böden.
03Wiederverwendbare Trinkflasche (beim Einlass leer)Du stehst eventuell draußen an und bist lange zu Fuß unterwegs. Eine leere Flasche macht die Sicherheitskontrolle unkomplizierter und lässt sich später - falls es Trinkbrunnen gibt - auffüllen.
04Schulter- und kniebedeckende Kleidung (oder ein leichtes Tuch/Schal)Die Kleiderordnung wird kontrolliert, besonders wenn du auch den Petersdom besuchst. Mit entsprechender Kleidung vermeidest du, abgewiesen zu werden.
05Kleine Tages-Tasche (kompakte Crossbody oder Mini-Rucksack)Mit kleinem Gepäck geht die Sicherheitskontrolle schneller; größere Taschen müssen oft abgegeben werden.
06Handy plus PowerbankTickets, Audioguide, Karten und Fotos ziehen bei einem langen Indoor-Besuch schnell Akku.
07Handdesinfektionsmittel plus TaschentücherViele Menschen auf engem Raum; WCs sind häufig stark frequentiert und Verbrauchsmaterial kann knapp werden.
08Wichtige Medikamente (und bei Bedarf ein kleiner Snack)Du bist möglicherweise lange am Stück im Gebäude und hast nicht immer Gelegenheit für Pausen. Das Nötigste dabei zu haben sorgt für Komfort und Sicherheit.
01Große Rucksäcke und sperriges GepäckIn der Regel nicht erlaubt; je nach Größe musst du es an der Garderobe/ Gepäckaufbewahrung abgeben oder riskierst, dass dir der Einlass verwehrt wird.
02Waffen, Messer, Pfefferspray und andere spitze oder scharfe GegenständeEs gelten strenge Sicherheitsvorgaben; solche Gegenstände sind nicht zugelassen.
03Stative, Einbeinstative und professionelles Film-EquipmentMeist eingeschränkt, um Besucherströme zu steuern und Kunstwerke zu schützen; oft nur mit Sondergenehmigung möglich.
04Alkohol und illegale SubstanzenLaut Sicherheitsbestimmungen der Einrichtung nicht erlaubt.
05Haustiere (ausgenommen Assistenztiere)Tiere sind in Museumsbereichen in der Regel nicht gestattet - aus Gründen des Schutzes der Exponate und der Sicherheit.
06Potentiell störende Gegenstände (z. B. laute Geräte)Alles, was andere Besucher stört oder Sicherheit bzw. Konservierung beeinträchtigen könnte, kann bei der Kontrolle abgewiesen werden.

Nach Saison

01Leichte Schichten (Cardigan/dünne Jacke)Morgens kann es frisch sein, während es in den Galerien warm und voll wird. Mit Lagen bleibst du flexibel.
02Kleiner Schirm oder leichte Regenjacke zum EinpackenFrühlingsschauer sind typisch; Warteschlangen und Wege zwischen den Sehenswürdigkeiten sind oft ungeschützt.
03Allergiemittel (wenn du empfindlich bist)Pollen können beim Anstehen und beim Bummeln rund um den Vatikan die Laune verderben.
01Sonnenschutz (Hut, Sonnenbrille, Sonnencreme SPF 30+)Hitze und starke Sonne sind häufig; du wartest teils in der prallen Sonne und läufst zwischen den Highlights der Umgebung hin und her.
02Elektrolyt-Pulver/-TablettenHilft, bei hohen Temperaturen und viel Lauferei mit wenigen Pausen nicht auszutrocknen.
03Sehr leichte, atmungsaktive Kleidung, die dennoch die Kleiderregeln erfülltRom kann im Sommer heiß sein, trotzdem sollten Schultern und Knie bedeckt bleiben (ein dünnes Tuch kann hier helfen).
01Leichte, wasserfeste JackeIm Herbst regnet es wieder häufiger, besonders später in der Saison - praktisch fürs Anstehen und für Wege in der Umgebung.
02Bequeme Kleidung im ZwiebellookDie Temperaturen schwanken teils stark zwischen Tag und Abend; außerdem wechselst du oft zwischen drinnen und draußen.
01Warmer Mantel plus SchalDraußen in der Schlange kann es - vor allem morgens - unangenehm kalt sein. Drinnen ist es oft trotzdem gut besucht, aber anstehen wirst du draußen.
02Kleiner RegenschirmWinterregen ist in Rom keine Seltenheit - ideal für Wege zwischen den Stationen und fürs Warten.
03Dünne Handschuhe (optional)Angenehm für frühe/späte Minuten im Freien, ohne dass du drinnen unnötig viel mitschleppst.

Zusätzliche Tipps

01Kleiner Snack (krümelarm und unkompliziert)Es gibt Verpflegung vor Ort, aber die Schlangen können lang sein. Ein kleiner Snack hilft bei speziellen Ernährungsbedürfnissen oder engem Zeitplan.
02Audioguide oder Kopfhörer (kabelgebunden oder voll geladene Wireless-Variante)Macht die wichtigsten Räume verständlicher; mit Kopfhörern ist es in vollen Galerien deutlich angenehmer.
03Blasen-Set (Pflaster/Blasenpflaster)Viel Gehen und Stehen erhöht die Wahrscheinlichkeit für Druckstellen und Blasen.
01Möglichst wenig Metall am Körper und eine Tasche, die sich schnell öffnen lässtBeschleunigt die Sicherheitskontrolle und reduziert das Herumkramen am Scanner.
02Diebstahlsichere Crossbody oder Taschen mit ReißverschlussfächernWie an vielen stark besuchten Sehenswürdigkeiten ist das Gedränge ein Magnet für Taschendiebe. Sicher verstaut reist es sich entspannter.
01Eine leichte Schicht - auch in warmen MonatenEinige Bereiche wirken durch Luftzirkulation kühl, andere eher warm. Mit einer zusätzlichen Lage bleibst du komfortabel.

Touren und Guides

In den Vatikanischen Museen gelten für geführte Gruppen bestimmte Hausregeln; professionelle Guides müssen entsprechend lizenziert bzw. autorisiert sein. Sprachverfügbarkeit und Preise der Audioguides können sich ändern - bitte vor dem Besuch auf den offiziellen Ticketseiten der Vatikanischen Museen oder direkt am Audioguide-Schalter vor Ort prüfen. Für App-Touren sind eigene Kopfhörer empfehlenswert; der offizielle Audioguide wird als separates Leihgerät ausgegeben.

Experten-Guides

Offizielle bzw. veranstaltete Führungen variieren je nach Angebot und Saison und werden häufig als Ticket-Option im offiziellen Ticketshop der Vatikanischen Museen verkauft. Touren mit lizenzierten Drittanbieter-Guides liegen typischerweise bei etwa 50 - 120 €+ pro Erwachsenem - abhängig von Gruppengröße, Leistungen und ggf. bevorzugtem Einlass (Skip-the-Line).
EnglischItalienischFranzösischDeutschSpanischPortugiesischweitere Sprachen über lizenzierte/Drittanbieter-Guides (je nach Verfügbarkeit)

So buchst du Am besten im Voraus buchen - entweder über die offizielle Website der Vatikanischen Museen (Optionen mit Führung) oder online über autorisierte Reiseveranstalter bzw. lizenzierte Guides. Vor Ort gibt es nur begrenzte Kontingente, die besonders in der Hochsaison oft schnell ausgebucht sind.

Reservierung erforderlich

Audiotouren

Ab EURMeist etwa 7 - 8 € pro Gerät (offizieller Audioguide-Verleih; der genaue Preis kann sich ändern).
ItalienischEnglischFranzösischDeutschSpanischPortugiesisch

Vor Ort im/bei den Vatikanischen Museen ausleihen (Audioguide-Schalter nach Eintritt und Sicherheitskontrolle). Die Anzahl ist begrenzt und es gilt: solange der Vorrat reicht. Teilweise lässt sich beim Online-Ticketkauf - sofern angeboten - auch ein Audioguide als Zusatzoption auswählen.

App-Guides

Unterschiedlich: Viele Apps sind gratis, bieten aber kostenpflichtige Touren in der App; Audio-Touren von Drittanbietern liegen häufig bei ca. 5 - 20 €.
iOSAndroid
Je nach App/Angebot unterschiedlich (oft Englisch und Italienisch; weitere Sprachen hängen vom Anbieter ab)

Online-Erlebnisse

Virtuelle/Online-Rundgänge werden über die digitalen Angebote der Vatikanischen Museen (webbasierte virtuelle Besuche) sowie über Drittanbieter angeboten - live geführt oder als Aufzeichnung. Der Zugang erfolgt über Websites (offizielle Seite der Vatikanischen Museen oder Plattformen von Drittanbietern). Die Preise variieren: Basis-Onlinebesuche sind auf offiziellen Seiten häufig kostenlos, moderierte Live-Erlebnisse von Drittanbietern in der Regel kostenpflichtig.

Lokale Legenden

Besucher erzählen sich gern vom inoffiziellen „Tanz“ in den Vatikanischen Museen: ein gemütliches, gleichmäßiges Schlurfen durch die Säle, das sich schlagartig in eine perfekt synchronisierte Kopfbewegung verwandelt, sobald man die Sixtinische Kapelle erreicht. Man erkennt Neulinge angeblich sofort - alle schauen im selben Moment nach oben, halten ehrfürchtig inne und versuchen dann, das Gehen mit Blick zur Decke wieder zu koordinieren.

Hintergrund

Diese moderne Anekdote ist aus der enormen Beliebtheit der Museen entstanden - und aus der Erfahrung, mit der Besuchermenge wie von selbst auf den berühmtesten Raum zuzusteuern. Guides und Stammgäste haben den Witz weitergetragen, weil er jedes Mal erstaunlich gut passt.

Auswirkungen auf Besucher

Der Besuch fühlt sich dadurch wie ein freundliches, gemeinsames Ritual an: Man lacht, entspannt sich und spürt eine Verbindung zu all den anderen, die diesen „Ich kann gar nicht mehr aufhören nach oben zu schauen“-Moment schon erlebt haben.

Zusätzliche Details

Dazu gibt’s gerne augenzwinkernde Tipps wie: „Üb schon mal den Blick nach oben, bevor du reingehst“, oder „Mach Minischritte - dein Nacken ist gleich beschäftigt.“ Eine heitere Erinnerung daran, das Tempo rauszunehmen, die Kunst zu genießen und den Besucherstrom gelassen zu nehmen.

Der „Sixtinische Shuffle“ und das berühmte Kopfnicken nach oben

Ein beliebter, familienfreundlicher Mythos erzählt, die Galerie der Landkarten wirke wie eine Zeitmaschine: Man tritt ein und reist plötzlich durch Italien, so wie man es sich einst vorgestellt hat - Küstenlinien, Städte und Landschaften wie in einem großformatigen Bilderbuch. Der running gag: Man geht hinein und denkt, man bleibt „nur kurz“, und kommt heraus, als hätte man eine kleine Rundreise durchs ganze Land gemacht.

Hintergrund

Der lange Korridor mit seinen detailreichen Kartengemälden lädt dazu ein, damalige und heutige Geografie gedanklich nebeneinanderzulegen. Mit der Zeit wurde aus diesem Sog eine kleine Legende: Der Raum „verkürzt die Zeit“, weil man sich darin so leicht verliert.

Auswirkungen auf Besucher

Das Ganze ermuntert dazu, genauer hinzuschauen statt nur durchzueilen. Viele machen ein Spiel daraus: bekannte Regionen entdecken, gedanklich Routen nachzeichnen und sich historische Reisen ausmalen - so wird der Museumsbesuch spürbar lebendiger und interaktiver.

Zusätzliche Details

Familien machen daraus manchmal eine kleine Challenge: „Finde deinen Lieblingsort.“ Selbst Reisende ohne besondere Karten-Leidenschaft sagen danach oft, dass dieser Saal überraschend zu ihren eindrucksvollsten Museumsmomenten gehörte.

Die „Zeitmaschine im Kartensaal“

Manche Besucher schwören, dass in bestimmten Gängen oder hoch aufragenden Sälen der Vatikanischen Museen selbst leise Geräusche erstaunlich weit tragen. Das fröhliche Gerücht besagt: Das Gebäude macht mit und reicht Nachrichten an den Wänden entlang weiter - wie ein höfliches Flüsterpost-Spiel.

Hintergrund

Große historische Innenräume mit harten Oberflächen sorgen manchmal für verblüffende Klangeffekte. Aus einzelnen „Wie konntest du das von dort drüben hören?“-Momenten wurde über viele Führungen hinweg die charmante Geschichte, das Museum würde „zurückflüstern“.

Auswirkungen auf Besucher

Man achtet plötzlich nicht nur auf die Kunst, sondern auch auf den Raum selbst. Besucher werden aufmerksamer, lauschen auf feine Echos und genießen die Stimmung - ganz ohne gruselige Dramaturgie.

Zusätzliche Details

Guides erklären dabei gern, wie sehr Architektur den Klang formt, und manche testen es behutsam mit leiser Stimme - natürlich stets rücksichtsvoll gegenüber anderen Gästen und der ruhigen Atmosphäre des Hauses.

Das flüsternde Museum: freundliche Echo-Tricks

Eine hartnäckige, augenzwinkernde Legende behauptet, die Vatikanischen Museen würden heimlich jedes Mal einen neuen Raum hinzufügen, sobald jemand sagt: „Jetzt haben wir alles gesehen.“ Die Pointe: Die Sammlung ist so riesig, dass man sie kaum an einem einzigen Besuch komplett erfassen kann - und im Rückblick wirkt sie im Kopf fast so, als würde sie weiter „anwachsen“.

Hintergrund

Die Museen umfassen eine enorme Fülle an Sälen und Objekten aus unterschiedlichsten Epochen und Themenwelten. Viele unterschätzen anfangs, wie viel es wirklich ist - aus dieser gemeinsamen Überraschung wurde der komische Mythos, alles würde ständig weiterwachsen.

Auswirkungen auf Besucher

Das hilft, realistische Erwartungen zu setzen und die Highlights ohne Druck zu genießen. Viele gehen schmunzelnd hinaus und planen bereits den nächsten Besuch, um die Ecken zu entdecken, die beim ersten Mal offen geblieben sind.

Zusätzliche Details

Dazu hört man spielerische Strategien wie: „Such dir ein paar Lieblingsbereiche aus - der Rest ist ein guter Grund, wiederzukommen.“ Die Legende macht die Größe der Museen vom einschüchternden Faktor zum amüsanten Ehrenabzeichen: „Ich hab’s versucht - aber die Sammlung war schlauer!“

Der Fall der „endlosen Sammlung“

Häufig gestellte Fragen

Ein riesiger Museumskomplex mit den Kunstschätzen der Päpste - darunter die Kartengalerie, die Raffael-Stanzen und die Sixtinische Kapelle. Standardtickets gelten in der Regel für die Museen inklusive Sixtinischer Kapelle (der Petersdom ist separat).

Am besten früh am Morgen zur ersten Einlasszeit an einem Wochentag kommen, idealerweise Dienstag bis Donnerstag. Meiden Sie die Stoßzeiten am späten Vormittag, die Hauptsaison und Wochenenden. Je nach Tag kann auch ein später Nachmittag angenehmer und weniger voll sein.

Ja - eine Buchung im Voraus ist sehr zu empfehlen, damit Sie Ihre Wunschzeit bekommen und deutlich weniger anstehen. Offizielle Tickets sind zeitgebunden; kurzfristig sind die Kontingente oft schnell weg.

Für die wichtigsten Highlights sollten Sie etwa 2 - 3 Stunden einplanen; 4+ Stunden, wenn Sie tiefer eintauchen oder mehrere Bereiche in Ruhe ansehen möchten. Rechnen Sie zusätzlich Zeit für die Sicherheitskontrolle und die teils langen Wege im Inneren ein.

Für die Höhepunkte: Pinakothek (optional) → Kartengalerie → Raffael-Stanzen → Sixtinische Kapelle. Wenn Sie wenig Zeit haben, konzentrieren Sie sich auf Kartengalerie + Raffael-Stanzen + Sixtinische Kapelle und folgen Sie der Hauptroute/Beschilderung - so vermeiden Sie unnötige Umwege.

Zu den Highlights zählen Michelangelos Deckenfresko und das „Jüngste Gericht“ in der Sixtinischen Kapelle, die Raffael-Stanzen (z. B. „Die Schule von Athen“) sowie die eindrucksvolle Kartengalerie. Viele Besucher schätzen außerdem die antiken Skulpturen der Sammlung Pio-Clementino.

Achten Sie auf angemessene Kleidung: Schultern und Knie sollten bedeckt sein. Das wird kontrolliert, da der Rundgang durch sakrale Bereiche (Sixtinische Kapelle) führt und rund um den Petersdom ähnliche Regeln gelten.

Nehmen Sie einen Lichtbildausweis mit (falls Ihr Ticket das verlangt), bequeme Schuhe, Wasser und eine leichte Jacke oder einen Pulli. Am besten mit wenig Gepäck kommen - größere Taschen müssen oft abgegeben werden; spitze Gegenstände und manche übergroßen Artikel sind nicht erlaubt.

In vielen Bereichen ist Fotografieren ohne Blitz erlaubt - in der Sixtinischen Kapelle jedoch nicht. Dort achten die Mitarbeitenden strikt auf Ruhe und das Fotoverbot.

Der Haupteingang liegt an der Viale Vaticano. Kommen Sie früh, denn es gibt eine Sicherheitskontrolle wie am Flughafen. Die nächste Metrostation ist Ottaviano (Linie A) mit anschließendem Fußweg; auch Taxis und Busse fahren in die Gegend.